Kellertheater Bremgarten
Schellenhausplatz
5620 Bremgarten AG

Gastspiel

Sonntag, 28.11.2010, 10.30 Uhr

Hanspeter Müller-Drossaart

Klemens

Nach der Erzählung «Froschnacht» von Markus Werner

Geschichte
In der Erzählung «Froschnacht» von Markus Werner findet sich auch der starke Monolog des alten Bauern Klemens Thalmann. Er geht im Stall von Kuh zu Kuh, melkt sie und lässt dabei sein Leben Revue passieren. Der Bauer hadert, schimpft, flucht, er ist – wie seine Haushälterin Kläri meint – ein alter «Muderi». Aber immer mehr kommt hinter der Bitterkeit der verletzte und verletzliche Kern von Klemens zum Vorschein: der Tod seiner Frau, die früh verstorbene Tochter, seine Schwermut.

Hanspeter Müller-Drossaart
1955 geboren als Sohn einer Nidwaldner Mutter und eines Obwaldner Vaters, ist im Kanton Uri aufgewachsen. Erste Bühnenerfahrung sammelte der Tausendsassa als Truffaldino auf der Studentenbühne. Nach der Matura besuchte er die Schauspiel-Akademie, gefolgt von der freien Theaterszene, Theater am Neumarkt, Schauspielhaus und dem Burgtheater Wien. Neben markanten dramatischen Haupt-Figuren wie Mario Corti in „Grounding“, Kommissar Wasser in Fredi M. Murers „Vollmond“ und Wiliam in Tom Waits’ Musical „theblackrider“ spielte Müller-Drossaart viele erfolgreiche komödiantische Rollen wie „Fritz“ im gleichnamigen Dürrenmatt-Projekt, „Pit“ in „Alte Freunde“ von Gubser& Bloch und Bundesrat Mumenthaler in „Cannabis“ von Niklaus Hilber. Im Sommer 2010 spielte und sang er auf der Thuner Seebühne im Musical „Dällebach-Kari“ die Hauptrolle.

Weblink Hanspeter Müller-Drossaart

Roland von Flüe
Gebürtiger Obwaldner, studierte an der Jazzschule Luzern (Urs Leimgruber) und an der Swiss Jazz School in Bern Tenorsaxophon. Abschluss 1988. Freelancer als Interpret (Sax, Klarinette, Flöte) und Komponist für verschiedene Jazzformationen. Komponist und Interpret von Theatermusik sowie Hörspielmusik für DR DRS. Lehrauftrag an der Musikhochschule Luzern.Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Hünenberg/Zug.

Mundartfassung und Regie: Geri Dillier
Musik: Roland von Flüe
Produktion: SR DRS 2009

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