Kellertheater Bremgarten
Schellenhausplatz
5620 Bremgarten AG

Gastspiel

Samstag, 21.05.2016, 20.15 Uhr

Heinz de Specht

Party

Ein rhythmischer Auftritt

Ein Specht hämmert mit seinem Schnabel rhythmisch gegen einen Baum, um dessen Rinde zu durchbrechen. Das Trio „Heinz de Specht“ unterscheidet sich in diesen Belangen nicht sehr gross vom ornithologischen Vorbild. Mit ihren rhythmischen Auftritten versuchen sie Denkmuster zu durchbrechen und den Zuschauern eine andere Perspektive aufzuzeigen.
Seit bereits zehn Jahren singen und musizieren die drei auf der Bühne über die Kleinigkeiten des Alltags und das Weltgeschehen mit einer gehörigen Portion Ironie. Grund genug, um ein neues Bühnenprogramm mit dem treffenden Titel „Party“ auf die Beine zu stellen. Geben Sie Acht: Nach Konzertschluss werden die Blinden wieder gehen und die Tauben fliegen, denn auf der Wunderheiler-Skala holen sich die unermüdlichen Chartstürmer auch dieses Mal das Maximum von zehn Punkten.

Aus dem Song „Party“:

Mir händ e Party!
Ihr hand Itritt zahlt und händ drums Recht zum Lache da
Mir händ e Party!
Und mir wänds hüt mit eu richtig krache lah.

St. Galler Tagblett: „Selbst jenes Publikum, das den Spechten mit ihrem grotesken Weltbild enteilt, wird sich aber dem Sog ihrer Songs nicht entziehen können. Die drei gleichberechtigten Musiker intonieren ihre klug arrangierten Lieder unerhört sicher. Kaum eine Popband – und schon gar keine Kleinkunstformation kann aktuell gesanglich mit den drei Picidae mithalten. Was für ein Glücksfall!

Christian Weiss, Daniel Schaub und Roman Riklin sind „Heinz de Specht“ und als „Die abgründigste Combo im Land“ (SonntagsZeitung) mit ihrem vierten abendfüllenden Programm „Party“ unterwegs in den Kleinstadien der Schweiz. Mit dabei die aktuelle CD „Därf mer das?“ mit 13 Songperlen aus 10 Spechtjahren.
Das preisgekrönte Trio aus Zürich entzieht sich musikalisch bewusst allen Etikettierungen. Die Begriffe „Mundartrock“ oder „Mundartpop“ greifen zu kurz. Die Bezeichnung „Liedermacher“ wirkt in Bezug auf das innovative und szenische Potential der Band altmodisch. Mit dem Ausdruck „Chanson“ wird man der Vielfältigkeit der Stücke nicht gerecht. „Musikkabarett“ evoziert einen allzu klassischen Background und der Ausdruck „Comedy“ führt auf allzu ausgelatschte Pfade. Am treffendsten bezeichnet wohl die Band selbst den Genre mit „Lieder aus der Vogelperspektive“ oder „Musikalische Kurztherapien“.

Merh Infos zu Heinz de Specht

Von und mit: Christian Weiss, Daniel Schaub, Roman Riklin

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