
Bänz Friedli gibt es stets nur hier und heute. Weil er auf die Aktualität und den jeweiligen Ort mit Herz und Verstand eingeht, gleicht kein Abend dem anderen. In seinem sechsten Soloprogramm wird er mehr denn je den Augenblick spiegeln und die Gegenwart deuten - indem er in alten Geschichten wühlt, in Erinnerungen kramt und auf Fundstücke stösst, mit denen er selbst nicht mehr gerechnet hat.
Mit Elementen aus Stand-Up, Satire und Lesung hat Friedli seinen ureigenen Stil geprägt: erzählerisches Kabarett, radikal politisch und radikal persönlich.
Gemeinsam mit Regisseur Alexander Götz hat Friedli einen Theaterabend erarbeitet, der sich von den gängigen Comedy-Schemen entfernt hat und in dem das Publikum sich von den Sorgen des Alltags befreien kann, indem es über just diese Sorgen lacht.
Über die Jahre ist eine ureigene Form des Theaterskabaretts entstanden. Die Aufgabe des Satirikers besteht darin, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, das macht Friedli so gut wie kein anderer
Mit der Verleihung des «Prix Cornichon» 2024 wurde ihm im vergangenen Mai an den Oltner Kabarett-Tagen die höchste Ehre im Schweizer Humor zuteil.
Bänz Friedli, 1965 in Bern geboren, lebt als Autor und Kabarettist in Basel. Er schreibt Kolumnen und Essays über Gesellschaft, Popkultur und Sport, in Buchform erschien von ihm zuletzt der Band «Hat die Gruppe verlassen».
1983 bis 2005 hauptberufliche Arbeit für Presse, Radio und TV in den Bereichen Sport und Populärkultur, unter anderen für «Das Magazin», «Rolling Stone», «Süddeutsche Zeitung Magazin», «La Repubblica» und «Sportmagazin»; während zehn Jahren Redaktor beim Nachrichtenmagazin «Facts». Bekannt ist er als Musikautor. Seine «Pendlerregeln» in «20 Minuten» wurden Kult, von 2005 bis 2015 schrieb er im «Migros-Magazin» wöchentlich die Mutter aller Familienkolumnen.