
Frau Dr. von Zahnd spielt Klavier. Der Inspektor wartet. Eine Entdeckung birgt eine zerstörerische Macht. Der geniale Physiker Möbius ringt mit seinem Gewissen. Er trifft Newton und Einstein. Und Monika.
Mit scharfem Witz und groteskem Humor wirft Dürrenmatts Komödie einen kritischen Blick auf unsere Zeit. Das Stück "Die Physiker" provoziert zum Nachdenken über Wissen, Macht und Verantwortung – bis hin zu Fragen zur rasanten Dynamik moderner Technologien.
Wo liegt die Grenze zwischen Vernunft und Wahnsinn? Wer trägt Verantwortung für die Folgen neuer Erkenntnisse?
Ein fesselnder Theaterabend – pointiert, überraschend und erschreckend aktuell.
Bereits die Uraufführung der Physiker von Dürrenmatt war eine Sensation. Die Komödie avancierte zum meistgespielten Theaterstück im deutschen Sprachraum, wurde in viele Sprachen übersetzt und wird auf Bühnen der ganzen Welt gespielt.
Um 19.30 Uhr und am Sonntag um 16:15 Uhr findet eine kostenlose Einführung ins Stück statt (ausg. 20. Februar).
Am 20. Februar bieten wir in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bremgarten eine erweiterte Einführung an mit der Regisseurin Käthi Vögeli und einem Apéro. Buchen Sie diese (inkl. Vorstellungstickets) bei der VHS Bremgarten.
Die Regisseurin Käthi Vögeli wurde in Wien vom Theatervirus gepackt. 1982 begann sie die Theaterausbildung bei Jacques Lecoq in Paris. Nach dem Abschluss bildete sie sich kontinuierlich weiter in Regie, Stimmarbeit und verschiedenen Theatermethoden. Sie arbeitet mit professionellen Ensembles und mit Amateurgruppen. Als freischaffende Regisseurin brachte sie bisher von Zürich bis Neuenburg, von Stans bis ins Baselland über zwanzig Stücke zur Aufführung. Seit über fünfunddreissig Jahren leitet sie theaterpädagogische Projekte mit Jugendlichen und Kindern, welche jeweils mit der Aufführung selbstentwickelter Stücke ihren Höhepunkt finden. 1988 - 2013 unterrichtete sie als Dozentin an der comart-Theaterschule in Zürich. 2017 erhielt sie den Anerkennungspreis der Stadt Olten und 2019 den Kulturpreis für Theater des Kantons Solothurn. Neben der Arbeit auf der Bühne bietet sie Seminare und Coachings für Körpersprache, Stimme und Auftrittskompetenz an.
Weiteres unter: www.kaethi-voegeli.ch
Geboren 1977 im luzernischen Seetal. Lebt und arbeitet in Luzern. Ausbildung zum Primarlehrer am Lehrerseminar Hitzkirch und Studium der Chorleitung und Schulmusik II an der Musikhochschule Luzern. Seither arbeitet er vorwiegend als Theatermusiker, Chorleiter, Komponist und Musikant. Er leitet verschiedene Chöre (A-Capella-Ensemble Integral, Johanneschor Kriens, Männerchor Hitzkirch, Brändi-Singers Horw), ist Pianist des Chanson-Duos Canaille du jour und tritt zuweilen solistisch auf. Als Theatermusiker ist er sowohl für professionelle Ensembles wie für ambitionierte Laiengruppen tätig und hat so zu bislang über hundert Produktionen die Musik beigetragen. Regelmässig konnte er dies auch für das Kellertheater Bremgarten tun, so etwa für die Produktionen Sommernachtstraum (2008), Figaro lässt sich scheiden (2009), Die Ballade von der Typhoid Mary (2014), Polenliebchen (2016), Fiire (2017), Der Drache (2018) und Wir sind noch einmal davongekommen (2022).
Grafiker SGD und seit 1984 Inhaber des «atelier spa für gestaltung» in Bremgarten. 1971 entwarf und baute er sein erstes Bühnenbild für das Kellertheater Bremgarten. Seither hat ihn die dreidimensionale gestalterische Auseinandersetzung mit einer szenischen Geschichte, den Figuren, ihren Darstellern und der Regie nicht mehr losgelassen. In den vielen Jahren entstanden weit über 50 Bühnenbilder für das Kellertheater Bremgarten und für andere Bühnen. Im Sommer 2012 gestaltete er für das Landschaftstheater Mit Chrüüz und Fahne die Bühnen des ersten Teils rund um das Schloss Hilfikon.
Die Entwürfe auf der realen Bühne umzusetzen, stellt ihn immer wieder vor neue Herausforderungen. Doch die Lust an der persönlichen Realisierung und die freundschaftliche Zusammenarbeit im ökonomisch freieren Umfeld der Frei-Zeit wiegen für ihn viel mehr als die technischen und szenischen Probleme und der vorhandene Zeitdruck. So hat das Kellertheater Bremgarten in über 50 Jahren seine persönliche und berufliche Entwicklung positiv beeinflusst.
Geboren in 1966 in Syracuse N.Y. (USA), studierte nach dem Vorkurs an der Schule für Gestaltung Zürich und einer Damenschneiderinnenlehre Mode-Design an der Zürcher Hochschule der Künste und absolvierte später das Nachdiplomstudium Szenografie, ebenfalls an der ZHdK. Von 1996 bis 1999 war sie als feste Kostümbild-Assistentin am Schauspielhaus Zürich engagiert. Seither arbeitet sie als freie Kostümbildnerin und Ausstatterin, u.a. für das Theater Winkelwiese Zürich, Schauspielhaus Zürich, Luzerner Theater, Theater Marie, Theater an der Sihl, Theater Aufbau Kreuzberg Berlin, TAK Liechtenstein, Theater Kanton Zürich, AG Theater Rämibühl, Opernverein Zürich. Ab 2003 realisiert sie mit der von ihr mitgegründeten Gruppe «t_raumfahrt» szenografische Freilicht-Rauminszenierungen. Ihr Projekt «Versehen Vergehen» 2007 in Visperterminen/VS wird mit dem Milestone Tourismuspreis Schweiz als herausragendes Projekt ausgezeichnet (1. Preis). Am Kellertheater Bremgarten war sie bereits für die Kostüme in Peter Turrinis Der tollste Tag (2007), in der Jubiläumsproduktion Fiire (2017) und in Brian Friels Väter und Söhne (2025) verantwortlich. Seit 2008 ist Isabel Schumacher Mitinhaberin des Vintage Shops Blenda 2 in Zürich.