FiiRE 2017
kellertheater bremgarten

Bänz Friedli

Was würde Elvis sagen?

Erzählerisches Kabarett

Er stellt sich einfach hin und erzählt. Darin besteht im Grunde schon sein ganzes Kabarett. Aber wie Bänz Friedli das tut! Er sinniert und philosophiert, imitiert Slangs und Dialekte, er beobachtet und parodiert, ist bald nachdenklich, bald saukomisch, und es sprudelt im neuen Programm «Was würde Elvis sagen?» nur so aus ihm heraus: was ihn beglückt und was ihn aufregt. Er kommt vom Hundertsten ins Tausendste, mischt Politisches und Privates – und weshalb geht eigentlich jeder Schirm bei der ersten Benützung kaputt?! «Was so spielerisch und locker dahergeplaudert erscheint, ist klug durchdacht, hochaktuell, politisch und philosophisch», notierte der kulturtipp.

Weil Friedli stets auf die Aktualität und den jeweiligen Ort eingeht, wird jeder Abend zum Unikat. Nur eines bleibt sich gleich: Immer wieder fallen ihm Songs von Elvis Presley ein. Der King of Rock’n’Roll spendet in jeder Lebenslage Trost. Weil, wenn nicht er – wer dann?

 

Pressestimmen zu «Was würde Elvis sagen?»

«Eine ganz eigene Sprache sprechen Bänz Friedlis Programme. Auch aus der neuen Produktion hört man den Sound der Zeit und die Dissonanzen. Es ist ein sehr schöner Abend geworden: über den King, seine Musik und das Leben, das sich damit verbindet.» Der Bund

«Kein Brüller-Kabarett, denn dieser höchst begnadete Komiker hat viel zu viel zu sagen. Das hinreissende Dialektspiel, das hochamüsante Nachahmen ist Friedlis Trumpf. Ein Meister der kleinen Form und grosser Kabarettist.» NZZ am Sonntag

«Bänz Friedli ist ein Meister der Sprache. Er kann so sprechen wie ein Thurgauer. Oder wie Svetlanka aus Wallisellen. Nie aber macht er die Menschen nach, sie reden einfach aus ihm heraus. Und dann hören wir, wie sie sind.» Tages-Anzeiger

 

Bänz Friedli

Geboren 1965 in Bern, lebt mit seiner Frau und den zwei bald erwachsenen Kindern in Zürich. Er ist freischaffender Kolumnist, «Zytlupe»-Autor für Radio SRF1, schreibt für die «NZZ am Sonntag» Essays und Artikel über Popkultur und tourt mit kabarettistischen Bühnenprogrammen. Früher war er als Journalist für «Facts», «Rolling Stone», «Das Magazin», «La Repubblica» und viele andere tätig.

2006 Kokurator der Ausstellung «Small number, big impact – Swiss immigration to the US» auf Ellis Island, New York. Seit 2003 veröffentlichte Friedli zahlreiche Bücher, CDs und DVDs und wirkte an den Dokumentarfilmen «Herz im Emmental» und «Werner Aeschbacher bricht auf» mit. Im Herbst 2017 veröffentliche Friedli sein erstes Kinderbuch: die Geschichte von Sascha, einem fussballverrückten Mädchen, und ihrem Bruder Niki, der für Mustangs schwärmt – die Pferde, nicht die Autos.